Menschenrechte beachten und Frieden schaffen!

Schwerter zu Pflugscharen  Es ist höchste Zeit, dass die Menschheit sich darauf einigt, die Menschenrechte zu beachten und Frieden zu schaffen, und die ökologischen Probleme, die sie verursacht hat, löst.

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Sonst wird sie – werden wir verschwinden wie die Dinosaurier, nachdem sie die Erde leer gefressen haben. Übrig geblieben ist von ihnen nur der Quastenflosser, ein Knochenfisch.

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Ein Gedanke zu “Menschenrechte beachten und Frieden schaffen!

  1. Joachim Wille: Lebensgrundlagen in Gefahr

    UN-Report: Die Menschheit verschleißt die Erde schneller als gedacht

    Von Joachim Wille

    Nicht nur der Klimawandel, der Indien jüngst eine extreme Hitzewelle und mit 51 Grad Celsius einen neuen Temperaturrekord brachte, setzt dem Planeten Erde zu. Weitere kritische Faktoren sind vor allem der Verlust an fruchtbarem Land, die zunehmende Knappheit von sauberem Wasser und der Schwund der Artenvielfalt. Die Umweltsituation verschlechtere sich „schneller als bisher gedacht“, warnt der neue Report „Global Environment Outlook“ (GEO), der jetzt vom UN-Umweltprogramm Unep in Nairobi vorgelegt wurde. Die Länder der Erde müssten ihre Anstrengungen zur Lösung dieser ökologischen Probleme dringend verstärken, wird darin gefordert. Sonst seien die von den Vereinten Nationen (UN) im Herbst verabschiedeten Ziele für eine globale nachhaltige Entwicklung bis 2030 nicht mehr zu erreichen.

    Der neue „GEO“ gilt als aufwendigste Bestandsaufnahme der Welt-Umweltlage. Der Report ist der sechste dieser Art, den Unep herausgibt. Mehr als 160 Regierungen und über 1200 Forscher aus mehreren hundert Wissenschaftsorganisationen waren daran beteiligt. Veröffentlicht wurde er zur „UN-Umweltversammlung“, die am Montag in Nairobi begann und noch bis zum Mittwoch laufen wird.

    Der Report zeigt an zahlreichen Beispielen auf, dass die ökologischen Veränderungen bereits heute große Schäden verursachen. So sei der bereits eingetretene Meeresspiegel-Anstieg dafür verantwortlich, dass Hurrikan „Sandy“ bei seiner Attacke auf New York im Jahr 2012 rund 65 000 Quadratkilometer zusätzliche Fläche überspülte und dort die Häuser von rund 80 000 Menschen in Mitleidenschaft zog.

    „Solche Folgen werden sich in näherer und weiterer Zukunft verstärken“, warnt Unep. Als Hauptfaktor für den weltweit steigenden Verbrauch von Energie und anderen Ressourcen identifiziert „GEO 6“ den weltweit wachsenden Wohlstand, der mit nicht-nachhaltigen Produktions- und Konsumstrukturen erzeugt wird. Der Hauptgrund dafür sei die global wachsende Mittelklasse, die sich an westlichen Lebensmustern orientiere. Laut dem Report wird diese Gesellschaftsschicht von derzeit 1,8 auf 4,9 Milliarden Menschen im Jahr 2030 anwachsen – mit dem größten Plus in Asien.

    Unep-Direktor Achim Steiner sagte: „Dank dem Report wissen wir heute mehr über die Lage der Umwelt als je zuvor. Es ist wichtig, dass wir begreifen, wie schnell die Umweltveränderungen ablaufen.“ Die positive Botschaft von „GEO 6“ laute, dass immerhin noch Zeit bleibe, die gravierendsten Folgen der Umweltveränderungen abzuwenden – darunter die zunehmende Schädigung der Meeres-Ökosysteme und die wachsende Luftverschmutzung durch Feinstaub und Stickoxide vor allem in den Großstädten und Megacitys. Letztere hat sich laut dem Report zu dem am weitesten verbreiteten Gesundheitsrisiko entwickelt hat.

    Eine Reihe an Empfehlungen.

    Unep gibt in dem Report eine Reihe Empfehlungen, darunter eine schnellere Abkehr von den fossilen Energien, die Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch sowie die Förderung von nachhaltigen Produktions- und Konsumstrukturen. Zentral sei es auch, dafür zu sorgen, dass die bisher auf die Allgemeinheit abgewälzten Umweltkosten in die Preise der Produkte und Dienstleistungen eingerechnet werden.
    „GEO 6“ stellt die Welt-Lage in sechs Regionalreports dar, der Report für Europe erscheint allerdings erst Anfang Juni.

    [Frankfurter Rundschau vom 24. 05. 2016]

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