Nahrungsergänzung?

Deckt die tägliche Ernährung den Bedarf an Nährstoffen?

(…) Grundsätzlich kann eine vollwertige Ernährung den durchschnittlichen Bedarf an Nährstoffen – Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen – sichern. Einfache Tips können das Rechnen ersetzen, beispielsweise die 250-Gramm-Regel:

Einfache Regeln
sind ein guter Weg zum gesunden Essen:
Täglich je 250 Gramm
Kartoffeln, Brot, Gemüse, Obst, Fruchtsaft, Milch
Wöchentlich je 250 Gramm
Wurstwaren, Käse, Eier, Fette, Honig oder Konfitüre, Reis oder Teigwaren oder andere Getreide
Ein guter Wegweiser sind auch diese 10 goldenen Ernährungsregeln:
Vielseitig – doch nicht zu viel essen
Weniger fett essen
Würzig, aber nicht zu salzig essen
Essen schmackhaft und nährstoffschonend zubereiten
Weniger süß essen
Mehr Vollkornprodukte essen
Reichlich Gemüse, Kartoffeln und Obst essen
Weniger tierisches Eiweiß essen
Häufiger kleine Mahlzeiten essen, z.B. statt drei größeren Hauptgerichten über den Tag verteilt fünf kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen
Alkohol mit Verstand trinken…«
[Novamex-News Oktober 2008]

Demnach ist Nahrungsergänzung durch Zusatzstoffe bei abwechslungsreicher und ausgewogener Ernährung und gesunder Lebensweise überflüssig. Nachweisbar gesünder als Industrienahrung ist Biokost, sind Natur-belassene, möglichst Schadstoff-freie oder gering belastete Lebensmittel aus ökologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung. [Die EU-Öko-Normen entsprechen nicht den strengen Vorschriften der Bioverbände wie Bioland, Demeter, Naturland und andere.]
Aber nicht jede/r mag Quark mit Leinöl zum Frühstück (ich auch nicht) oder kann sich mindestens einmal in der Woche Lachs leisten, um sich die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren einzuverleiben. Und wer keinen Biobauern/ Bioladen in der Nähe und keinen eigenen Garten hat, muss in den gewachsten Apfel beißen, auf Obst aus dem Supermarkt verzichten oder sich mit dem EU-Öko-genormten Apfel begnügen.

Künstliche Zusatzstoffe sind abzulehnen. Chemie ist mehr als genug im Trinkwasser, in der Atemluft, an Gegenständen, die wir berühren. Und wer sich einen täglichen Medikamentencocktail verschreiben lässt, dem helfen keine weiteren Pillen.

In einer Werbeanzeige wurde behauptet, grüner Tee schütze vor Krebs bzw. könne Krebs stoppen. Sein Inhaltstoff Epigallocatechin-Gallat (EGCG), ein so genanntes Polyphenole, habe einen positiven Effekt bei der Bekämpfung der Krebszellen. Das mag bei Laborversuchen tatsächlich festgestellt worden sein. In der vierdimensionalen Alltagswirklichkeit der medizinischen Praxis wird diese Erkenntnis wenig nützen. [Die „vierte Dimension“ ist die psychisch-geistige.]

An Stelle des womöglich aus dem grünen Tee gewonnenen und isolierten Epigallocatechin-Gallat könnte man auch getrocknete Regenwürmer verabreichen, oder bei Hodenkrebs Hundehoden, besonders zubereitet. Voraussetzung für die Heilung ist der Glaube daran, ein psychophysischer, ein psychosomatischer Effekt. Der Placebo-Effekt. Ein wirkungsfreies („Heil“)Mittel, das wirkt, wirken kann, wenn man an eine Wirkung glaubt. Diesen Effekt hat man nun auch bei „echten“ Medikamenten nachgewiesen. Bei Schmerzmitteln wie Asperin z. B. Es wirkt mitunter sofort, bevor es eigentlich wirken könnte, nämlich bevor die Acetylsalicylsäure im betroffenen Körper angelangt ist und einen chemischen Prozess ausgelöst haben kann. Der Gedanke bei der Einnahme des Präparats, dass es helfen werde, genügt, um das Gewünschte zu erreichen.

Die immer noch am häufigsten angewendete materialistische und reduktionistische Medizin mit und ohne Hightec ist nicht in der Lage, die komplexen Zusammenhänge von Entstehungs- und Heilungsprozessen zu erkennen und zu berücksichtigen. Die Ernährung ist ein Faktor.

In unserem, wirtschaftlichen Interessen unterworfenen Gesundheitssystem mit einer Fließbandmedizin ist für die individuelle Erforschung der vielfältigen Krankheitsursachen und für eine dementsprechende ganzheitliche Therapie keine Zeit. Dabei würden erhebliche Kosten gespart, allerdings auf Kosten der Pharma- und Medico-Apparateindustrie.

Siehe auch Seite »Gesundheit« im ZEITFRAGENFORUM
http://www.dietrichstahlbaum.de

Von blog.de (03. 10. 2008) übernommen.

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