Operation geglückt. Erfahrungsbericht

Gestern, nach zehn Tagen Klinikaufenthalt, wieder zuhause. Die beiden OPs, eine davon Nachoperation eines Eingriffs vom Januar 2011, bestens geglückt – dank Schlüssellochtechnik und „feinem Händchen“ des Operateurs. Patient lebt (85 Jahre, 8 Monate). Der Chirurg, der einen der beiden Eingriffe vornahm, war bei der Visite vor der OP nicht gerade begeistert, schilderte sehr drastisch die möglichen Risiken und Nebenwirkungen und erschien mir bei der ersten Visite nach der OP sichtlich erleichtert.

Das multinationale und multikulturelle Personal war sehr einfühlend und − ich kann nur sagen − lieb.

Als das Mittagessen hereingebracht wurde und ich den Fleischteller sah und auf meine Frage erfuhr, dass die Essensreste wieder „dem Kreislauf“ zugeführt: „an die Schweine verfüttert werden“, sagte ich zur Schwester: „Die Antibiotikumtablette könnte eigentlich abgesetzt werden.“ Im Fleisch ist genug davon. Diese Schweine werden sogar doppelt damit gefüttert. „Die Klinikkost ist nicht Patientengerecht!“ Zu viel Zucker, zu viel Salz, Gluten, Geschmacksverstärker, alle Nahrungsmittel aus industrieller Landwirtschaft, die mit Pflanzengiften arbeitet, Tiere zu tausenden in Massenquartieren hält und die Äcker überdüngt. Das Klinikessen ist auch in geschmacklicher Hinsicht eine Zumutung für jeden, der zuhause an Lebensmittel aus ökologischer Land- und Gartenwirtschaft, zubereitet in der Hauseigenen Küche, gewöhnt ist. Ich musste mich bei jeder Mahlzeit überwinden und habe sicherlich nicht mehr viel Fleisch auf den Knochen.

Warum geht, was in Witten-Herdecke möglich ist, in Recklinghausen und woanders nicht?

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